Mercedes Lauenstein

Nachts

© Juri Gottschall

Mercedes Lauenstein nimmt uns mit in die Nacht. Zusammen streifen wir durch die Stadt, suchen die Begegnung hinter den letzten erleuchteten Fenstern, treffen unterschiedlichste Menschen, begegnen dem anderen und uns selber.

In ihrer bildhaften, feinen Sprache zieht Mercedes Lauenstein uns völlig hinein in die Räume, die wir mit ihr betreten und die nur als Momentaufnahmen existieren. Fremde Welten werden unter ihren Worten für einen Augenblick sichtbar, wie ein Kunstwerk, nur um sie im nächsten Satz schon wieder verlassen zu müssen.

Kunstvoll, berührend, intensiv begegnet uns mit Nachts ein wunderbares Debüt!

 

 

 

 

 

Wo & Wann?

Lesungen mit Mercedes Lauenstein am Samstag, den 24. Juni

14 Uhr

18 Uhr

jeweils im Künstlercafé MaMuTh

 

Mehr zum Buch:

Nacht für Nacht streift eine junge Frau durch die Stadt. Sie sucht nach etwas, doch sie weiß nicht, wonach. Vielleicht, denkt sie, kann sie es hinter den letzten erleuchteten Fenstern finden. Sie klingelt an den Türen. Und begegnet Menschen im Moment ihrer höchsten Einsamkeit – Menschen, die nachts erst richtig zu leben beginnen, wenn draußen alles still und dunkel ist.

 

„Die Nacht“, sagt er, „mag ich deshalb, weil man in ihr viel klarer sieht als am Tag. Was ja der Tatsache, dass es tagsüber hell ist, eigentlich widerspricht.“ Ich schweige. Wir gucken zum Fenster hinaus und sehen uns selbst. In der Spiegelung treffen sich unsere Blicke. Dann sagt er: „Und jetzt möchte ich, wenn du erlaubst, gerne ins Bett gehen.“

 

Mehr zur Autorin:

Mercedes Lauenstein, 1988 in Kappeln an der Schlei geboren, arbeitet seit 2009 in der jetzt-Redaktion der Süddeutschen Zeitung und schreibt als freie Autorin Essays und Reportagen für verschiedene Zeitungen und Magazine. 2016 gewann sie den Bayerischen Kunstförderpreis und das Aufenthaltsstipendium des Literarischen Colloquiums Berlin. Sie lebt in München. Nachts ist ihr erstes Buch.

 

 

»Das Buch von Mercedes Lauenstein funktioniert eher wie eine Ausstellung als eine geschlossene Erzählung. An einigen Geschichten geht man einfach vorbei und erinnert sich später, dass man ja noch mal wiederkommen wollte.« ― ZEIT ONLINE

 

»[…] eine stille und genaue Beobachtung menschlicher Regungen in Zeiten zunehmender Vereinzelung. Lesenswert.«Fräulein Magazin

 

 

Weitere Informationen zu Buch und Autorin findest Du hier!